Das Labor der Zukunft

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Das Chemie-, Pharma- oder Biotech-Labor der Zukunft arbeitet in Verbindung mit Robotik vollautomatisiert. Mitarbeiter helfen im Team mit Cobots (kollaborativen Robotern) beim Einschleusen von analytischen Proben oder Edukten für Reaktionen. Den richtigen Pfad dahin kann der Besucher des wegweisenden Branchenevents in Chemie und Life Science Ilmac Basel 2025 schon in diesem Jahr erkunden.

Das Labor der Zukunft arbeitet weitgehend autonom hinter transparenten Scheiben. (Bild: Depositphotos)

In das Labor der Zukunft sieht jeder durch die komplett verglasten Wände gern hinein. In einem farblich dezent akzentuierten Raum öffnen und schliessen sich alle Abzüge automatisch zur rechten Zeit, holen sich Greifroboter von den Medienwänden die richtigen Reagenzien, und eine Arbeitsinsel weiter bewegt ein Shaker schon auf einer Universalplattform über hundert 500-Milliliter-Erlenmeyerkolben – ohne dass eine Menschenhand eingegriffen hätte. Es kommt auch zu weniger Fehlern; so gibt es keine Fehlbeladung von Zentrifugen mehr, der betreffende Roboter weiss Bescheid. Das ganze Labor scheint dem Betrachter zuzurufen: Ich warte auf eine Frage oder eine Aufgabenstellung.

Wenige werden sich nach den gezwungenermassen ergonomisch ungünstigen Bewegungsabläufen, zum Beispiel beim manuellen Öffnen von Abzügen, zurücksehnen. Auch hätte man die vielen Laboraufgaben von heute ohne die rar gewordenen Fachkräfte wohl gar nicht bewältigt.

Die Aufgabenstellungen für die Mitarbeitenden werden komplexer und spannender. Denn wer von vielen Routinearbeiten entlastet ist, kann in Ruhe weiterdenken, neue Strategien für die Entwicklung von Wirkstoffen oder Werkstoffen ersinnen, auch einmal überraschende Experimente dazu vorschlagen. Diese Überlegungen gelangen schliesslich von ausserhalb über Mausklicks und Datenleitungen in das Labor der Zukunft.

So könnte es aussehen. Oder etwas anders.

Der Mensch arbeitet mit kollaborativen Robotern zusammen; diese Cobots sind allerdings in der Regel nicht-humanoider Natur. (Bild: Shutterstock)

Die dafür benötigten, natürlich nicht-humanoiden Roboter und Automatisierungslösungen inklusive Software und Schnittstellenprogrammierung finden die Besuchende auf der Ilmac Basel 2025. Hier entwickelt er in vielen Gesprächen Konzepte, wie das Labor der Zukunft in seinem Unternehmen nach seinen persönlichen Wünschen Gestalt annehmen sollte. Alle Informationen zum Event, zu den ausstellenden Unternehmen und den Programmpunkten finden sich auf Ilmac 365, dem Community Netzwerk der Ilmac: https://365.ilmac.ch/event/ilmac-basel-2025

Der Mensch arbeitet von ausserhalb: Noch mehr als je zuvor kommt es auf seine geniale Fragestellung und seine zündende Idee an, per Mausklick gelangt sie ins autonome Labor. (Bild: Depositphotos)