Ilmac Lausanne 2026 rückt Labor der Zukunft, KI und Biotools ins Zentrum

Am 23. und 24. September 2026 wird die Expo Beaulieu Lausanne zum Treffpunkt der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Die Ilmac Lausanne 2026 erwartet rund 200 Ausstellende und 3’500 Fachbesuchende. Im Zentrum stehen ein Conference-Programm mit über 70 Vorträgen und Pitches sowie die Future of Life Sciences – Area, die zentrale Zukunftsthemen wie Process Analytical Technology, Biotools, künstliche Intelligenz, Quantum Computing und das Labor der Zukunft aufgreift.

Die Ilmac Lausanne hat sich in den vergangenen Jahren als fokussierte Plattform für die Westschweizer Chemie- und Life-Sciences-Industrie etabliert. 2026 zeigt sie, wie sich Labor- und Prozesstechnologie, Automatisierung, Digitalisierung und industrielle Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterentwickeln. Damit positioniert sich die Veranstaltung über eine klassische Labormesse hinaus als Branchentreffpunkt für Forschung, Industrie, Startups und Technologiepartner:innen.
«Die Anforderungen an Labore, Produktion und Entwicklung verändern sich rasant. An der Ilmac Lausanne bringen wir die Akteurinnen und Akteure zusammen, die diese Transformation konkret gestalten. Von PAT und Automatisierung bis zu KI, Biotools und neuen Formen der Zusammenarbeit», erklärt Céline Futterknecht, Exhibition Director Ilmac. «Wir setzen bewusst neue Massstäbe – inhaltlich, formatmässig und in der Art, wie wir Networking und Wissenstransfer verbinden.»

Conference-Programm vereint Schweizer Expertise mit internationalen Impulsen

Die begleitende Conference bildet das inhaltliche Zentrum der Veranstaltung. Sie schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und konkreter industrieller Anwendung. An beiden Tagen erwarten die Besuchenden über 70 Vorträge und Pitches, kuratiert von renommierten Partner:innen. Dabei geben nationale sowie internationale Top-Speaker Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen.
Tag 1 steht unter dem Schwerpunkt Process Analytical Technology (PAT): Unter der Leitung der Swiss Chemical Society (SCS) und in Zusammenarbeit mit den Swiss Process and Chemical Engineers (SGVC) stehen Qualitätssicherung, AI-Integration sowie industrielle Anwendungen im Fokus. Tag 2 widmet sich dem Thema Biotools und dem Schweizer Life-Science-Ökosystem: Unter der Leitung von BioAlps, Kanton Waadt und InnoVaud wird gezeigt, wie biokonvergente Technologien und starke Partnerschaften Innovation von der Forschung in die Anwendung bringen.

Future of Life Sciences – Area: Innovation erleben

In der Future of Life Sciences – Area werden konkrete Anwendungen aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und industrieller Digitalisierung gezeigt. Die kuratierte Plattform verbindet Showcases, Fachbeiträge und Dialogformate zur Frage, wie sich Forschung, Produktion und Patient:innenversorgung bis 2040 verändern könnten.
Die Area wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Schweizer Life-Sciences-Ökosystem realisiert, darunter Siemens, HDI, Laborplaner Tonelli sowie weitere führende Branchenakteur:innen. Gemeinsam wird aufgezeigt, wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und industrielle Anwendungen konkret zusammenspielen, praxisnah und erlebbar. Mit Brett Staahl (Co-Founder und VP External Innovation, Scribe Therapeutics) aus den USA erhält das Programm zudem internationale Perspektiven aus dem Life-Sciences-Bereich. Im Fokus stehen an beiden Tagen zentrale Zukunftsfragen der Branche:

  • Tag 1: Labor der Zukunft
    Im Zentrum steht die Transformation moderner Labore, von eigenständigen Einrichtungen hin zu vernetzten, datengetriebenen Hochleistungsplattformen. Themen wie Automatisierung, neue Arbeitsweisen und digitale Prozesse zeigen auf, wie sich Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit künftig verändern. Was bedeutet dies für die Schweiz, und was sollten Unternehmen jetzt tun, um ihren Vorsprung zu sichern?
  • Tag 2: AI & Quantum Computing
    Der zweite Tag widmet sich dem Einfluss von künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien und fortschrittlicher Automatisierung auf die gesamte Life-Sciences-Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Regulierung bis hin zur Interaktion mit Patient:innen. Im Fokus steht dabei, wie diese Technologien bereits heute Prozesse, Entscheidungen und die Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem verändern. Auch hier wird wieder der Frage nachgegangen, was dies für die Schweiz bedeutet und Unternehmen tun sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

«Die Life-Sciences-Industrie ist Teil der Schweizer DNA. Um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, spielt die digitale Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle – genau diese Entwicklungen macht die Future of Life Sciences – Area erlebbar», sagt Jens Feddern, Head Vertical Market Life Science, Siemens Schweiz AG.

Raum für Austausch und neue Verbindungen

Die Ilmac Lausanne schafft gezielt Raum für vielfältige Begegnungen. Ob im Speakers Corner, der Startup-Area oder Formaten wie «Women in Life Sciences», die Veranstaltung lebt vom persönlichen Austausch und dem Setzen wegweisender Impulse.
Beim täglichen Networking Lunch sowie dem Networking Apéro am ersten Messetag entstehen inspirierende Gespräche und neue Kontakte, ermöglicht durch Endress+Hauser als Networking Partner und ein Umfeld, das bewusst auf Qualität, Dialog und Vernetzung ausgerichtet ist. Der Apéro wird zusätzlich gemeinsam mit Apin realisiert. Beide Events sind im Ticketpreis inkludiert und gelten sowohl bei den Besuchenden als auch Ausstellenden als beliebte Anlässe zum Netzwerken. Für weitere Genussmomente sorgen der Barista-Partner VITARIS sowie der Gelato-Partner Milian, die das Messeerlebnis auch kulinarisch abrunden.

Swissness als Fundament

Die Ilmac Lausanne vereint Schweizer Qualität, Innovationskraft und internationale Relevanz; sie steht für exquisites und persönliches Networking in einem kompakten 2-Tages-Format, eingebettet in eine der stärksten Life-Science-Regionen Europas. Als führende Plattform der Westschweiz ergänzt sie die Ilmac Basel optimal, welche als grösste Fachmesse der Chemie- und Life-Science-Industrie in der Schweiz den internationalen Höhepunkt bildet. «In Lausanne entstehen persönliche Begegnungen und neue Partnerschaften, während Basel die internationale Bühne für die Branche bietet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Ilmac einzigartig», so Futterknecht.

Mit Ilmac 365 bleibt die Branche das ganze Jahr über vernetzt. Vor und während der Messe unterstützt die Plattform als persönlicher Event-Assistent bei der individuellen Planung des Besuchs und ergänzt das Live-Erlebnis durch digitale Networking- und Informationsangebote. Die vollständige Agenda, Ausstellende sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf www.ilmac.ch/365 sowie in der App jederzeit digital abrufbar.

Datum:23.–24. September 2026
Öffnungszeiten:Täglich 9.00 – 17.00 Uhr
Networking Apéro am 23. September:17.00 – 19.00 Uhr
Ort:Expo Beaulieu Lausanne
Ausstellende:Rund 200
Erwartete Fachbesuchende:3’500
Website & Tickets:www.ilmac.ch
Ilmac 2026 – Inspiring the Future of Chemistry and Life Sciences.