Ilmac Lausanne 2026 wächst weiter und stärkt ihre Rolle als Life-Sciences-Plattform der Westschweiz

Die Ilmac Lausanne 2026 ist nach zwei Messetagen mit deutlichem Wachstum zu Ende gegangen: 3’952 Teilnehmende – 18,6 % mehr als 2024 – informierten sich bei 213 Ausstellenden, 7 % mehr als bei der Vorveranstaltung. Auch die Ausstellungsfläche ist gewachsen. In über 70 Fachbeiträgen standen zentrale Zukunftsthemen wie Automatisierung, künstliche Intelligenz, Process Analytical Technology und Biotech im Fokus. Eine ausgebuchte Startup-Area, konkrete Kooperations- und Projektanfragen sowie die erstmals in Lausanne realisierte Future of Life Sciences Area unterstreichen die wachsende Bedeutung der Ilmac als Innovations- und Businessplattform in der Westschweiz.

Die erneut gestiegene Besucherzahl bestätigt die zunehmende Relevanz der Ilmac Lausanne als Treffpunkt für Unternehmen, Forschung, Technologieanbieter und Fachpersonen aus der Westschweiz und darüber hinaus. «Die Ilmac steht für Qualität, Relevanz und gezielte Vernetzung innerhalb der Life-Science- und Chemiebranche. Sie ist eine sorgfältig kuratierte Plattform, auf der die richtigen Branchenteilnehmenden zusammenkommen: Ausstellende, Inhalte, Speaker sowie Besucherinnen und Besucher werden gezielt mit Blick auf Qualität, Relevanz und Entscheidungskompetenz zusammengeführt. Gerade die Ilmac Lausanne hat eindrücklich gezeigt, welchen Stellenwert dieses Format für die Branche hat. Hier kommen Technologie, Wissenschaft und industrielle Praxis zusammen und aus diesem Austausch entstehen konkrete Kooperationen, Projekte und Geschäftsmöglichkeiten. Die hohe Qualität der Gespräche und die starke Präsenz von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern bestätigen diesen Anspruch. Gleichzeitig schlagen wir mit der Ilmac Lausanne eine wichtige Brücke in die Westschweiz und ergänzen die Ilmac Basel ideal.», sagt Céline Futterknecht, Exhibition Director Ilmac.
Dem schliesst sich auch Michael Staudinger, Geschäftsführer der Endress+Hauser (Schweiz) AG, an: «Die Zukunft der Chemie- und Life-Science-Industrie entsteht dort, wo innovative Technologien, Forschung und praxisnahe Expertise zusammenkommen. Die Ilmac Lausanne bietet dafür eine einzigartige Plattform und zeigt, wie moderne Prozessautomation dazu beiträgt, Qualität, Effizienz und Sicherheit in Produktionsprozessen nachhaltig zu steigern und Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Wir von Endress+Hauser haben uns auf den persönlichen Austausch mit Fachleuten aus Forschung, Entwicklung und Technik an der Ilmac Lausanne gefreut.»

Konkrete Geschäftsanbahnung im Zentrum
Neben dem Wissenstransfer stand die Geschäftsanbahnung im Zentrum der beiden Veranstaltungstage. Ausstellende berichteten von qualifizierten Gesprächen, neuen Leads, konkreten Projektanfragen und Folgekontakten. Der Networking Lunch, Networking Apéro und der Austausch in den Ausstellungshallen schufen zusätzliche Möglichkeiten, bestehende Beziehungen zu vertiefen und neue Partnerschaften anzustossen. Auch die Bedeutung der Branche für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Westschweiz wurde an der Veranstaltung sichtbar. Staatsrätin Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe des Kantons Waadt, unterstrich beim Networking Apéro die Bedeutung der Life-Sciences-Industrie für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung der Region.
«Seit über 30 Jahren ist Socorex ein treuer Aussteller an der Ilmac. Dort treffen wir nicht nur unsere Schweizer Vertriebspartner, sondern können uns auch mit Laborfachleuten aus vielen verschiedenen Branchen austauschen. Diese Vielfalt ist ein echter Pluspunkt der Ilmac, und wir haben uns darauf gefreut, auch dieses Jahr wieder in Lausanne mit unseren Flüssigkeitsdosier-Instrumenten dabei zu sein», so Yves Lachavanne, Marketing & Sales Support Manager, Socorex Isba SA.
Die Ausstellerin Agilent Technologies (Schweiz) AG ergänzt «Die Ilmac Lausanne bietet Agilent eine einzigartige Gelegenheit, mit der wissenschaftlichen Community der französischsprachigen Schweiz in Kontakt zu treten und dabei nicht nur unsere innovativen Laborlösungen, sondern auch die Stärke unserer lokalen Vertriebs-, Service- und Anwendungsteams zu präsentieren. Gemeinsam helfen wir unseren Kunden dabei, analytische Herausforderungen in umsetzbare Erkenntnisse und messbare Ergebnisse umzuwandeln.»

Technologie und Daten verändern Labor und Produktion
Insgesamt machten 70 Vorträge, Pitches und Diskussionsformate auf verschiedenen Bühnen zentrale Transformationsfelder der Branche sichtbar. Am ersten Veranstaltungstag stand Process Analytical Technology (PAT) im Mittelpunkt: Diskutiert wurde, wie datenbasierte Prozessüberwachung, digitale Modelle und Automatisierung Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit in Produktionsprozessen verbessern können. Der zweite Tag widmete sich Biotech, Biotools und dem Schweizer Life-Sciences-Ökosystem. Gemeinsam mit Partnern wie der Swiss Chemical Society, BioAlps, dem Kanton Waadt, Innovaud und der Swiss Biotech Association wurde aufgezeigt, wie neue Technologien schneller aus Forschung und Entwicklung in konkrete Anwendungen überführt werden können.
Internationale Referierende ergänzten die Schweizer Perspektive: Prof. Brian Freeland von der Dublin City University beleuchtete den Einsatz von Process Analytical Technologies, digitalen Zwillingen und datenbasierten Modellen für effizientere und nachhaltigere Bioprozesse. Die Beiträge verdeutlichten: Die Wettbewerbsfähigkeit der Branche wird zunehmend davon abhängen, wie erfolgreich Daten, Automatisierung, Biotechnologie und industrielle Umsetzung miteinander verbunden werden.

Future of Life Sciences – Area macht Zukunftstechnologien greifbar
Mit der erstmals in Lausanne realisierten Future of Life Sciences – Area wurde das fachliche Profil der Veranstaltung gezielt erweitert. Gemeinsam mit Siemens, HDI, Laborplaner Tonelli und weiteren Partnern wurden Entwicklungen aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und industrieller Digitalisierung anhand konkreter Anwendungen und Zukunftsszenarien sichtbar gemacht.
Am ersten Tag stand das Labor der Zukunft im Fokus: Diskutiert wurde, wie sich Labore zu stärker vernetzten, datengetriebenen und automatisierten Arbeitsumgebungen entwickeln. Der zweite Tag widmete sich AI & Quantum Computing und deren Einfluss auf Forschung, Produktion und Entscheidungsprozesse in den Life Sciences. Brett Staahl, Co-Founder und VP External Innovation bei Scribe Therapeutics (USA), zeigte auf, wie Gen-Editing-Technologien und künstliche Intelligenz die Therapieentwicklung verändern. Showcases, Fachbeiträge und Dialogformate machten deutlich, dass viele dieser Technologien bereits heute konkrete Anwendungen ermöglichen – gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Kompetenzen, Infrastruktur, Regulierung und Zusammenarbeit.
«Die erste Future of Life Sciences – Area an der Ilmac Lausanne schuf einen fantastischen Raum, um zu erkunden, wie neue Technologien und sich wandelnde Bedürfnisse die Branche prägen werden. Hervorragende Referentinnen und Referenten, lebhafte Podiumsdiskussionen und innovative Ausstellende haben die Chancen für Unternehmen in der Schweiz hervorgehoben, zu innovieren, zusammenzuarbeiten und wettbewerbsfähig zu bleiben», resümiert Frank Kumli, Moderator der Future of Life Sciences – Area sowie Co-Founder von The Futuring Alliance.

Ausgebuchte Startup-Area verbindet junge Unternehmen mit der Industrie
Die Startup-Area war bereits vor Veranstaltungsbeginn vollständig ausgebucht: Alle 18 kuratierten Plätze wurden vergeben. Junge Unternehmen aus der Schweiz und dem europäischen Umfeld präsentierten ihre Technologien und Geschäftsmodelle im direkten Austausch mit Industrie, Forschung und potenziellen Investoren. Die Live-Pitches führten zu konkreten Folgegesprächen und Kooperationsanfragen. Damit bot die Ilmac jungen Unternehmen Zugang zu etablierten Branchenakteuren und eröffnete gleichzeitig Industrie und Forschung Einblicke in neue Technologien und Geschäftsmodelle.
Auch das erstmals in Lausanne durchgeführte Format Women in Life Sciences setzte einen neuen Akzent. Im Mittelpunkt standen Diversität, Leadership und der Gender Health Gap sowie die Frage, wie unterschiedliche Perspektiven und Talente stärker in die Entwicklung der Branche eingebunden werden können. Der Speakers Corner ergänzte das Programm mit kompakten Fachbeiträgen zu Produktinnovationen, konkreten Anwendungen und aktuellen Branchenthemen.

Lausanne und Basel: zwei Plattformen, eine starke Brücke
Mit ihren Standorten in Lausanne und Basel schlägt die Ilmac eine wichtige Brücke zwischen zwei zentralen Regionen der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Beide Plattformen stärken die Sichtbarkeit, Vernetzung und Weiterentwicklung des Standorts Schweiz und zugleich dessen Position im europäischen Marktumfeld. Lausanne bietet einen fokussierten Zugang zur starken Westschweizer Life-Sciences-Community und schafft in einem kompakten Zwei-Tages-Format Nähe und persönlichen Austausch. Die Ilmac Basel bringt nationale und internationale Marktteilnehmer in einem grösseren Rahmen zusammen. So ergänzen sich beide Fachmessen ideal und schaffen Impulse für Innovation, Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit – in der Schweiz und darüber hinaus.

Save the date
Die nächste Ilmac Basel findet vom 21. bis 23. September 2027 in der Messe Basel statt.
Die nächste Ilmac Lausanne folgt vom 20. bis 21. September 2028 in der Expo Beaulieu Lausanne.
Weitere Informationen unter www.ilmac.ch.

Impressionen Ilmac Lausanne 2026