Story

Western Blot 2.0 – Sapphire Biomolecular Imager

Eine quantitative Auswertung der Western Blots, stabile Signale über Jahre, Multiplexing-Möglichkeiten und eine höchst sensitive Detektion – das alles ist möglich mit unserem Sapphire von Azure Biosystems.

Bis heute ist der Western Blot die am häufigsten genutzte Technik, um Proteine nachzuweisen. Der Nachweis erfolgt sehr häufig mithilfe einer Enzymreaktion. Die hierbei detektierte Chemilumineszenz ist sehr sensitiv und kann kleinste Mengen Protein nachweisen, jedoch erzeugt sie kein stabiles Signal. Auch eine quantitative Aussage ist aufgrund der enzymatischen Reaktion schwierig.


Fluoreszenz-Western-Blots eignen sich für Multiplexing und ergeben stabile Signale 

Doch gerade für wissenschaftliche Publikationen muss ein Signal stabil sein, um bei Bedarf auch Jahre später noch nachweisbar zu sein. Um eine solche dauerhafte Detektion möglich zu machen, wird ein Antikörper mit einem Fluorophor zusammengebracht. Der Nachweis von Proteinen mithilfe von Fluoreszenz hat neben der langen Signaldauer noch weitere Vorteile.

Mehrere Proteine auf ein und demselben Blot zur selben Zeit nachzuweisen, ist kein Problem. Die Detektion mit Fluoreszenz ist für die Anwendung von Multiplexing perfekt geeignet. Die Möglichkeit, verschiedenste Proteine gleichzeitig nachzuweisen, bietet eine völlig neue Möglichkeit der Auswertung: die Produktion quantitativer Resultate!

Neue Möglichkeiten für quantitative Western Blots

Bisher berief man sich zur quantitativen Auswertung der Western Blots immer auf Haushaltsgene, eine Methode, die allerdings umstritten ist.
Heute sind wir in der Lage, „echte“ quantitative Western Blots zu produzieren. Durch das Normalisieren auf das Gesamtprotein (Western Blot 2.0) ist es möglich, völlig neue Fragestellungen zu beantworten. Das Risiko eines falsch-positiven Ergebnisses durch ein reguliertes Haushaltsgen sinkt dramatisch.


Chemilumineszenz ist die sensitivste Nachweismethode

Stabile Signale, Multiplexing und quantitative Analysen sind die grossen Vorteile der Fluoreszenz-Detektion. Doch wenn es um Sensitivität geht, bleibt der enzymatische Nachweis mithilfe der Chemilumineszenz ungeschlagen. 

Darum benötigt man ein Detektionsgerät, das beides kann: Den Nachweis mit Chemilumineszenz und die Analyse durch Fluoreszenz. Dadurch ist man in der Lage, quantitativ zu analysieren und gleichzeitig höchst sensitiv zu forschen. Unser Sapphire von Azure Biosystems bietet genau diese Möglichkeit: Er erlaubt es, verschiedene Nachweise mit ein und demselben Gerät in hochauflösender Bildqualität und einer bis dato ungeahnten Geschwindigkeit zu generieren. Scannen mit dem Azure Sapphire bedeutet, quantitative, reproduzierbare Daten zu produzieren und gleichzeitig die einmalige Möglichkeit mehrerer Nachweisverfahren auf Proteinebene zu nutzen!

Zugehörige Themengebiete (2)

Weitere spannende Beiträge

cpt
Gespeichert auf Ihrer Merkliste

Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige davon sind essentiell, während andere uns helfen, diese Website zu verbessern. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese akzeptieren. Mehr Info