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Luftentfeuchtung in der Pharmaindustrie

Produktivitäts- und Qualitätssteigerung in Produktion, Verarbeitung, Verpackung und Lagerung von pharmazeutischen Produkten. Dabei sind für einen störungsfreien Produktionsprozess neben einer guten Raumluftqualität auch konstante, eng begrenzte Raumtemperaturen und Raumluftfeuchten sicherzustellen.

 

Bei der Produktion, Verarbeitung, Verpackung und Lagerung von pharmazeutischen Produkten, die zu einem großen Teil von Menschen zur Behandlung von Krankheiten verwendet werden, ist das Einhalten von strengsten Hygienerichtlinien von entscheidender Bedeutung für eine dauerhaft höchste Produktqualität. Dabei sind für störungsfreie Produktionsprozesse neben einer guten Raumluftqualität in den Laboren, Produktions- und Verpackungsstätten und Lagern oft auch konstante, eng begrenzte Raumtemperaturen und Raumluftfeuchten sicherzustellen.

Diese werden aber aufgrund von Feuchteeinträgen durch warme, feuchte Außenluft sowie durch die Feuchteabgabe von Personen und Produkten ständig beeinträchtigt. Hier ergibt sich in Abhängigkeit von der Art der pharmazeutischen Produkte und deren Verarbeitung ein breites Spektrum von „hohe Raumtemperatur mit hoher Luftfeuchte“ bis zu „geringe Raumtemperatur mit geringer Luftfeuchte“. Je kompromissloser die Unversehrtheit und Qualität von Erzeugnissen vor anderen Kriterien dominiert, umso konsequenter müssen Produktions- und Verarbeitungsparameter auf Qualität und einwandfreien Zustand abgestimmt sein: Das gilt insbesondere für die Erzeugnisse der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Eine kontrollierte Luftentfeuchtung zählt hier zu den wichtigsten Voraussetzungen, um höchste Standards dauerhaft einzuhalten. Die positiven Auswirkungen stabiler Luftfeuchte betreffen dabei gleichermaßen Anwendungen, Prozessphasen und Qualität des Endprodukts. Dies beginnt etwa mit der Einrichtung wirksamer Entfeuchtungslösungen im Zuge der Verarbeitung, Abfüllung und Verpackung der jeweiligen Erzeugnisse, betrifft die notwendige Trocknung von hygroskopischen Stoffen (um etwa Reaktionen mit entstehendem Kondenswasser vorzubeugen) und reicht bis zur Trocknung von Lagerräumen oder ganzer Silos, z. B. im Anschluss an eine vorangegangene Reinigung.

Ein wesentlicher Qualitätsfaktor in vielen Anwendungen ist dabei die Verarbeitung der ausgewählten Rohstoffe zu Pulvern, Tabletten, Dragees, Flüssigkeiten oder anderen Darreichungsformen. Dabei ist es vor allem wichtig, dass die Rieselfähigkeit von Schüttgütern während der Verarbeitung ständig gewährleistet bleibt. Eine zu hohe Luftfeuchte bildet hier eine ständige Gefahr, insbesondere im Zuge der Verarbeitung hygroskopischer Stoffe. Mobile oder fest installierte Entfeuchtungssysteme sorgen dafür, dass Verklumpungen oder hygroskopische Reaktionen gar nicht erst entstehen und somit der optimale Prozessfluss durchgängig erhalten bleibt. Neben der Prozessklimatisierung bei den einzelnen Verarbeitungsschritten ist die Entfeuchtung des Lager- und Logistikbereichs eine weitere, dauerhafte Herausforderung. Auch hier muss eine konstant niedrige Luftfeuchtigkeit gewährleistet sein, damit chemische und pharmazeutische Produkte, aber auch deren Verpackungen und Etiketten, unversehrt bleiben.

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